Prüfung Deutsch 2019

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Schriftliche Prüfungen (HT: 30.04.2019; NT: 24.05.2019)


Die Noten für die Jahresleistungen in den Fächern der schriftlichen Prüfung sind etwa eine Woche vor Beginn der schriftlichen Prüfung dem Schulleiter vorzulegen und dem Schüler mitzuteilen, in den übrigen Fächern etwa drei Wochen vor Beginn der mündlichen Prüfung und der Kompetenzprüfung (RSPrO § 3 Abs. 2). Die Noten der schriftlichen Prüfung in den einzelnen Fächern werden den Schülern etwa zwei Wochen vor Beginn der mündlichen Prüfung bekanntgegeben (RSPrO § 4 Abs. 7). Jede Prüfungsarbeit wird vom Fachlehrer der Klasse und anschließend von einem vom Staatlichen Schulamt bestellten Fachlehrer einer anderen Schule (Zweitkorrektor) beurteilt und bewertet. Hierbei kennt der Zweitkorrektor die vorangegangene Beurteilung und Bewertung (RSPrO, § 4 Abs. 5).

Deutsch


Der Unterricht in den Klassen 9 und 10 der Realschule muss gewährleisten, dass die im Bildungsplan ausgewiesenen Inhalte und Kompetenzen so behandelt werden, dass in der Realschulabschlussprüfung alle vier Aufgaben von jedem Schüler bearbeitet werden können. Es ist nicht statthaft, dass die Fachlehrkraft Inhalte weglässt und damit den Schülern die Wahl aller Themen in der Prüfung nicht ermöglicht.

Die schriftliche Prüfung im Fach Deutsch besteht aus einem Aufsatz. Den Prüflingen werden vier Aufgaben zur Wahl gestellt, von denen eine zu bearbeiten ist. Die Bearbeitungszeit beträgt 240 Minuten.

Hinweis: In der schriftlichen Prüfung darf ein Rechtschreibwörterbuch verwendet werden.

Aufgabe 1


Aufgabe 1: Texte beschreiben, Lyrik

Die Textbeschreibung Lyrik beinhaltet die folgenden Aspekte/Komponenten:

  • Einleitungssatz
  • geraffte Inhaltswiedergabe
  • Aufbau/Formales
  • Zusammenspiel von sprachlich-stilistischen Mitteln und Inhalt
    → mit Textverweisen und Zitaten
  • Deutungsmöglichkeiten
  • Intentionen von Text/Autor
  • Möglicher Transfer
  • Stellungnahme

Aufgabe 2


Aufgabe 2: Texte beschreiben, Prosa

Die Textbeschreibung Prosa beinhaltet die folgenden Aspekte/Komponenten:

  • Einleitungssatz
  • Geraffte Inhaltswiedergabe
  • Aufbau
  • Der Hauptteil umfasst - je nach Text - u.a. folgende Aspekte: Handlung, Personen, Raum, Zeit, sprachlich-stilistische Gestaltung, Erzählperspektive
    → mit Textverweisen und Zitaten
  • Deutungsmöglichkeiten
  • Intentionen von Text/Autor
  • Möglicher Transfer
  • Stellungnahme

Aufgabe 3


Die Aufgabe 3 "Texte lesen, auswerten und schreiben" hat als Rahmenthema

"Umgangsformen - nur Relikte aus früheren Zeiten?“.

 

Die dazu gehörende Mindmap könnt ihr hier downloaden:

Download
Rahmenthema_2019_Mindmap.pdf
Adobe Acrobat Dokument 231.3 KB

Zur Bearbeitung der Aufgabe 3 "Texte lesen, auswerten und schreiben" dient die Mindmap und das selbst erstellte Kompendium. Texte aus dem Kompendium, aus denen Textstellen wörtlich übernommen werden oder auf die verwiesen wird, müssen dem Prüfungsaufsatz beigelegt werden.

 

Die Fachlehrkräfte tragen Sorge dafür, dass im Kompendium sowie in der Ganzschrift keine unzulässigen Materialien (Hilfsmittel) enthalten sind, insbesondere keine Musteraufsätze.

 

Das Kompendium muss rechtzeitig vor der Prüfung eingesammelt und geprüft werden.

 

Es wird nur an die Schüler bei der Prüfung ausgegeben, die die Aufgabe 3 wählen.

 

Für die Aufgabe „Texte lesen, auswerten und schreiben“ ist die Mindmap die Grundlage zur Erarbeitung des Rahmenthemas. Die Schüler sollen sich eigenständig unter Anleitung der Fachlehrkräfte mit dem Rahmenthema auseinandersetzen. Dabei können die von Verlagen vorgelegten Kompendien lediglich eine unterstützende Hilfe sein. Sie sind jedoch nicht verpflichtend Grundlage für die Vorbereitung auf diese Aufgabe.

 

Die Aufgabe beruht auf einer fiktiven, aber durchaus real möglichen kommunikativen Schreibsituation. Sie ist eine pragmatische Darstellungsform, die:

  • situativ eingebunden,
  • adressatenorientiert,
  • inhaltlich argumentativ
  • und mit erkennbarer Autorenintention ausgerichtet ist.

Mögliche Adressaten: Mitschüler/innen, Eltern, Gemeinderat, Schulgremien etc.

Mögliche Textsorten : Rede, Vortrag, Referat, Brief, E-Mail, Zeitungsartikel etc.

Das durch die Arbeit am Kompendium erworbene Wissen wird argumentativ verknüpft und durch geeignete Zitate bzw. Textverweise untermauert.

Aufgabe 4


Die Aufgabe 4 "Produktiver Umgang mit Texten" bezieht sich auf eine Ganzschrift.

Die Ganzschrift für die Prüfung 2019 ist 

„Mano - Der Junge, der nicht wusste, wo er war“ von Anja Tuckermann

 

Bei der Prüfung werden den Schülern nur die von der Schule ausgewählte Ganzschrift sowie die dazu passende Aufgabe 4 ausgeteilt.

Erlaubt ist die Benutzung der an der Schule eingeführten Ausgabe der für Aufgabe 4 vorgeschriebenen Ganzschrift. Die Schüler dürfen ihre eigenen Exemplare mit eingetragenen Randnotizen verwenden. Es dürfen keine Haftnotizzettel und / oder andere Hilfsmittel (z. B. Büroklammern, Klebestreifen) benutzt werden. Die Ganzschrift muss rechtzeitig vor der Prüfung eingesammelt und geprüft werden. Die Ganzschrift wird für die Dauer der Prüfung nur den Schülern zur Verfügung gestellt, die diese Aufgabe 4 bearbeiten.

 

Beim produktiven Schreiben setzt die Aufgabe an Leerstellen der Ganzschrift an und kann folgende Aspekte umfassen:

  • Beachten des konkreten Schreibanlasses unter Reflexion der gegenwärtigen Situation
    → Verortung in der Handlung
  • Rückblick auf das, was war
    → keine Nacherzählung
  • authentische Darstellung der Charaktere und ihrer Beziehung zueinander
  • gegebenenfalls Blick in die Zukunft
    → Lösungsvorschläge, Wünsche, Ausblicke
  • Übereinstimmung mit den Inhalten der Lektüre → Stimmigkeit

Mögliche Textsorten: Tagebucheintrag, Innerer Monolog, Brief, Rede, Gespräch etc.

Korrektur der Prüfungsaufsätze


Für die schriftliche Prüfung werden Korrekturhinweise erstellt. Diese gliedern sich in zwei Teile, sie dienen als Grundlage für die Korrekturbesprechung.

 

Erst- und Zweitkorrektor kommentieren verbal die Bewertung am Ende des Aufsatzes in einer knappen Form.

Optionale mündliche Prüfung in Deutsch, Mathematik und Pflichtfremdsprache


Nach Bekanntgabe der Noten in den schriftlich geprüften Fächern Deutsch, Mathematik und Pflichtfremdsprache können die Schüler zusätzlich in diesen Fächern eine mündliche Prüfung wählen. Die zusätzlich gewählten mündlichen Prüfungen sind spätestens am zweiten Unterrichtstag nach der Bekanntgabe der schriftlichen Prüfungsergebnisse gegenüber dem Schulleiter zu benennen. Die Schüler werden von der Fachlehrkraft beraten. Diese zusätzlichen mündlichen Prüfungen sollten dann empfohlen werden, wenn dem Schüler Chancen auf eine Verbesserung der Endnote im betreffenden Fach eingeräumt werden.

Der Prüfungsvorsitzende kann weitere Lehrkräfte oder Lehreranwärter als Zuhörer bei der Prüfung und Beratung zulassen, sofern der Prüfling sein Einverständnis erteilt hat.

Die mündliche Prüfung kann als Einzel- oder Gruppenprüfung durchgeführt werden. Die Entscheidung trifft der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Dem Schüler wird vor Beginn der Prüfung die Möglichkeit gegeben, ein Schwerpunktthema zu benennen. Das Schwerpunktthema wird in die mündliche Prüfung des jeweiligen Faches einbezogen.

Die Schule kann dem Schüler vor der mündlichen Prüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Pflichtfremdsprache Aufgaben schriftlich vorlegen. In diesem Fall sollte dem Schüler eine angemessene Vorbereitungszeit eingeräumt werden.

Die Aufgaben werden überwiegend dem Stoffgebiet der Klasse 9 und 10 der Realschule entnommen und von der Fachlehrkraft gestellt. Der Leiter des Fachausschusses kann die Aufgaben erweitern oder einschränken.

Jeder Schüler wird je Fach etwa zehn Minuten geprüft.

In Ergänzung zu § 5 Abs. 2 der Prüfungsordnungen für Realschulen, Abendrealschulen und Freien Waldorfschulen wird für die mündliche Prüfung analog zur fächerübergreifenden Kompetenzprüfung Folgendes festgelegt:

Jedem Fachausschuss gehört als Leiter der Vorsitzende oder ein von ihm bestelltes Mitglied des Prüfungsausschusses, das an einer anderen Schule tätig ist, an.